Schröpfen

Die Schröpftherapie ist eine äußerliche naturheilkundliche Therapie zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte im Organismus. Jede Zelle in unserem Körper kann nur so gut funktionieren, wie das umgebende Milieu beschaffen ist. Durch dieses Zellmilieu müssen zum Beispiel alle Nährstoffe für die Zellen transportiert werden und deren Stoffwechselprodukte auf den Blutweg gebracht werden. Wenn das Zellmilieu diese Aufgabe nicht bewältigt, die Zellarbeit eingeschänkt ist, zum Beispiel weil eine zu geringe Flüssigkeitsmenge oder eine Vielzahl von Fremdstoffen das Milieu träge macht, dann kann die Regulationsfähigkeit des Organismus nach den Erfahrungen der Naturheilkunde eingeschränkt sein. Mit dem Schröpfen soll das Zellmilieu, die Durchblutung des Gewebes und der Lymphfluss verbessert werden und damit die Zellfunktionen und auch die Wirksamkeit anderer naturheilkundlicher Therapien verbessert werden.

 

Ich biete in meiner Praxis eine Schröpfkopfbehandlung zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte an in Form der sogenannten pneumatischen Pulsationstherapie nach Deny (PTT). Das „Pneumatron” genannte Schröpfkopfgerät erzeugt durch Aufsetzen eines Saugglases rhythmisch pulsierende Unterdruckwellen ,durch die es zum sanften Ansaugen und anschließenden Loslassen von Gewebeschichten und Muskulatur kommt. Nach den Erfahrungen in der Naturheilkunde können so im Gewebe angesammelte Stoffwechselendprodukte, Entzündungsstoffe und Umweltschadstoffe besser gelöst werden und über den Blut- und Lymphfluss aus dem Körper ausgeschieden werden. Gleichzeitig können körpereigene Vitalstoffe wie Hormone, Vitamine und Mineralstoffe wieder besser in die Zellen transportiert werden. Auch die Wirkung der ausgewählten naturheilkundlichen Mittel kann so unterstützt werden.

 

Das Schröpfen wird von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, nicht anerkannt, da wissenschaftliche Beweise fehlen.